Hopfenaroma

Um ein intensives Hopfenaroma (insbesondere bei Pils-Bieren) zu erreichen, ist eine möglichst späte Zugabe von feinem Aromahopfen (z.B. Tettnanger, Spalt Spalter, Saazer oder Perle usw.) in die Kochwürze angeraten. Diese letzte Hopfengabe darf nicht mehr als max. 30 % der Gesamtgabe (da sonst ein zu ausgeprägtes, parfümartiges Hopfenaroma im Bier entsteht) ausmachen und sollte möglichst 5 Minuten, spätestens jedoch 10 Minuten vor Kochende zugegeben werden. Prinzipiell gilt: Je später die Aromahopfen-Gabe, desto intensiver und feiner ist das Hopfenaroma im späteren Bier.
Guten Erfolg hatte auch folgende Variante: Die letzte Hopfengabe (20% der Gesamtgabe) wurde nochmals halbiert. Die eine Hälfte wurde 5 Minuten vor Kochende und die zweite Hälfte just zum Zeitpunkt der Energieunterbrechung für die Sudpfannenbeheizung zugegeben.
Danach wurde die Würze wie gewohnt heruntergekühlt.

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