9.) Bierteig II

(von Klaus K.)

Doch bleiben wir bei Ei und Bier! Dann sei für eine knusprige Umhüllung, für die
Panade also, folgende Mischung empfohlen.

200 g Mehl, 2 Eier, 10 EL Bier, 2 TL Öl oder zerlassene Butter oder Margarine

Das Mehl wird in eine tiefe Schüssel gesiebt, in seine Mitte eine Vertiefung gedrückt
und die mit etwas Bier und Salz verquirlten Eier hineingegeben. Von der Mitte aus
wird dann der Teig verarbeitet und mit dem restlichen Bier und dem Öl bzw. Butter
oder Margarine gut vermischt. (Aufpassen: Es dürfen keine Klümpchen entstehen!)
Am besten geht das Ausbacken in einer elektrischen Friteuse. Muss man sich
mit dem Fetttopf behelfen, dann müssen das Öl oder Fett, in dem ausgebacken
wird, etwa 180 Grad heiss sein. Damit die Hitze gleichmäßig bleibt, soll man nicht
zu viel Backgut auf einmal verarbeiten.

Aber nicht nur zum Ausbackteig ist uns Bier höchst willkommen, sondern auch zu
mancherlei anderen Teigen, vor allem beim Teig, für den guten alten Eierkuchen -
in manchen Gegenden Süddeutschlands sagt man wohl auch Pfannkuchen -, ja,
selbst bei der vornehmeren Omelette. Strenggenommen gehört zur klassischen
Omelette gar keine Extraflüssigkeit, sondern nichts weiter als Eier und Butter und
die entsprechenden Gewürze. Trotzdem, ein Schuss Bier kann nicht schaden
und macht die Omelette noch schaumiger im Inneren und noch knuspriger nach
aussen. Das gleiche gilt für den Eierkuchen, für den hier folgende Mischung vor-
geschlagen sei:

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